GLOCKENTURM

Katalognummer: W09

Der Baukasten zum zusammenkleben beinhaltet Holzbalken verschiedener Längen zum Bau von Wänden, Teile für Dächer und Giebel, Pappausschnitte von Fenstern und Türen sowie Papierdrucke zum aufkleben. Dem Bausatz ist ein schematischer Montageplan beigelegt.

Kategorie: Schlüsselworte: ,
Alter Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Gewichtung 0.37 kg
Größe 90 x 90 x 170 mm
Kastengröße 290 x 217 x 47 mm
Schwierigkeitsgrad 3 - Mittel
EAN 8594036430099
Stueckzahl 68

Beschreibung

Im Baukasten HOBBY KITS finden Sie alles was Sie zum Zusammenbauen benötigen. Nach Bildanweisungen mit Symbolen der einzelnen Handlungen ist das Bauen einfach und kann deshalb von allen Kinder weltweit ausgeführt werden. Als Grundbaustoff für den Aufbau der Wände dienen kleine Kanthölzer aus Kieferholz mit den Querschnitten 9×9 mm mit festen Längen von 16 bis 230 mm. Flachdächer, Giebel, Veranden und Terrassen sind aus 3 mm dickem Sperrholz gefertigt. Sie werden mit Papierdrucken beklebt. Funktionstüren und Fenster aus bedruckter Pappe sind durch Folien verglast. Die einzelnen Bauwerke werden mit Holz- bzw. Papierkleber (dieses ist nicht Bestandteil des Baukastens) zusammengeleimt. Das Handbuch beinhaltet einen kleinen Auszug aus der Geschichte des Bauwesens und der Volksarchitektur. Gebäudemodelle sind im Massstab 1:32. Fertige Arbeiten sind ästhetische Ergänzungen der Kinderzimmer. Man kann sie zum Spielen in Verbindung mit Spielzeug-Autos, Tieren, und Puppen benutzen. Zu Weihnachten könnte man sie auch als Krippe benutzen.

Zusätzliche Information

Karton EAN 8594036439092
Karton PCS 16
Kartongröße 445 x 300 x 400

Geschichte des Gebäudes

Das regelmäßige Läuten des Glockenturms prägte jahrhundertelang das Dorfleben. Es teilte den Tag in klare Zeitabschnitte, in einer Zeit, wo nicht jedermann Uhren besaß, und ordnete den religiösen Jahreslauf, in dem es die kirchliche Gemeinde zum Gebet aufrief und hohe Feiertage einläutete. Der Glockenturm hatte dadurch eine zentrale kulturelle Rolle. Die ersten Glockentürme waren noch sehr einfach. Es handelte sich oft nur um Glocken in Gabelungen von Bäumen, welche durch ein einfaches Schindeldach vor dem Wetter geschützt wurden. Erst später begann man, vornehmlich in Italien, freistehende Glockentürme zu bauen. Sie besaßen einen rechteckigen bis runden Grundriß, waren aus Stein oder Holz gefügt , je nach vorhandenen Baumaterial. In diese Türmen hing die Glocke, über die man ein Sattel- oder Walmdach baute ( siehe unten stehende Abbildung ). Besonders verbreitet waren freistehende Glockentürme im süddetschen und österreichisch-ungarischen Raum nach dem die Habsburger Kaiserin Maria Theresia 1751 entschied, daß Glocken auch bei Feuersbrünsten und anderen Katastrophen immer zu läuten seien, um die Menschen zu warnen und Hilfe herbeizurufen. Unser Bausatz enthält auch eienen Brunnen mit Einfassung und Überdachung. Sehr verbreitet war der Schachtbrunnen. Er besteht aus einem meist runden Schacht, der tief hinein in die wasserführende Erdschicht reicht. Das Wasser wird durch Schöpfeimer mit einer Winde heraufgeholt. Die brunnen waren oft mit Steinen ummauert. Bei einigen Quellen hat man mit einem ausgehöhlten Baumstamm, wie mit einer Regenrinne, das Wasser abgeleitet, teilweise bis in das Wohnhaus. Das Wasserholen für den Haushalt war eine wichtige anstrengende Arbeit, da die Brunnen manchmal weit von einzelnen Gehöften entfernt lagen. Häufig bildeten sie einen zentralen Punkt in der Gemeinde, wo man zusammenkam.

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